Unsere Elisabeth ist Hofheldin 💚
Am 9. November 2026 hat die Landwirtschaftskammer Steiermark im Steiermarkhof die bäuerlichen Unternehmerinnen des Jahres ausgezeichnet. Aus 21 Bäuerinnen in der Endrunde hat es unsere Elisabeth bis ins Finale in der Kategorien “Diversifizierung” geschafft – und wir sind unglaublich stolz auf sie! Elisabeth selbst ist vor allem eines: von Herzen dankbar.
Das Schönste an diesem Abend war, dass wir ihn gemeinsam erleben durften: Ein großer Teil der Familie hat mitgefiebert. Nartürlich mitdabei alle vier Generationen von Kohl-Damen & Genau das macht unseren Weinhof aus – Zusammenhalt, der Mut, auch mal etwas anders zu machen, und der Blick auf die nächste Generation.




Hofheldinnen geben der Landwirtschaft ein Gesicht.
Mit Fachwissen, Innovationsgeist und großem unternehmerischem Engagement zeigen die „Hofheldinnen 2026“, wie vielfältig und zukunftsorientiert moderne Landwirtschaft heute ist. Die ausgezeichneten Bäuerinnen stehen stellvertretend für eine neue Generation von Frauen, die Verantwortung übernehmen, neue Wege gehen und die Entwicklung ihrer Betriebe aktiv vorantreiben. „Die Hofheldinnen haben die Fähigkeit sich auf Neues einzustellen, Chancen zu erkennen und Verantwortung für den Bauernhof, für die Dörfer und den ländlichen Raum zu übernehmen.“, gratuliert Vizepräsidentin Maria Pein den Siegerinnen und Nominierten. „Die Hofheldinnen sind Vorbilder für mehr als 30.000 steirische Bäuerinnen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und vielfältig die Rolle der Frauen auf den Höfen ist“, betont Landesbäuerin Ursula Reiter. Auch Präsident Andreas Steinegger unterstreicht die große Verantwortung von Frauen in der heimischen Landwirtschaft: „Mit ihrem Engagement tragen sie wesentlich dazu bei, die Landwirtschaft weiterzuentwickeln und für kommende Generationen fit zu machen. Dass mittlerweile knapp 40 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in der Steiermark von Frauen geführt werden, unterstreicht ihre zentrale Rolle in der heimischen Landwirtschaft.“



Finalistin Diversifizierung: Elisabeth Kohl : Kreativität liegt ihr im Blut – und im Wein.
Ihr eigener Weg führte auch nicht direkt zum Wein. Als Kind wollte sie Kindergärtnerin werden. Erst in Silberberg entdeckt sie ihre Begeisterung für den Weinbau. Und erlebt zum ersten Mal Lehrer, die ihr trotz Legasthenie Mut machen. Es folgen das Weinkolleg Krems, die Meisterausbildung und zwei Jahre als Steirische Weinhoheit. Dabei lernt sie vor allem eines: Selbstvertrauen. Heute wirkt sie weit über ihren Betrieb hinaus. Ob als Obfrau des Weinbauvereins oder im Vorstand der Winzer Vulkanland: „Ein Betrieb entwickelt sich besser, wenn sich die Region mitentwickelt.“ Nur an eine Sache kann sich die Co-Chefin eines Betriebes, an dem vier Generationen Frauen führend mitwirken, schwer gewöhnen: Wenn Gäste fragen, ob der Chef da ist. Das F in ihrer Marke „F. Kohl“ stand einst für Franz. Heute steht er für Familie.
Zitate: „Wenn alle das Gleiche machen, entwickelt sich niemand weiter.“
„Mein Rat an junge Frauen: Bleibt kreativ. Und lasst euch euren Wert nicht absprechen.“